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2006-04-08

Putzmittel

2006-03-28

Ancients of Camp - No.2


Nach dem Brandenburger Tor hat das grösste deutsche Telekommunikationsunternehmen nun auch den Fernsehturm gehijacked - Pimp my Crib à la Telekom. Die für diesen Sommer in Berlin zu erwartende Überdosis an Fussball - Veranstaltungstechnisch, Vermarktungstechnisch und Übertragungstechnisch - lässt einen nur noch hoffen, daß die deutsche Nationalmannschaft nicht sofort unter die Räder gerät, der Kater eines frühen Ausscheidens könnte den ganzen Budenzauber (bisher in der allgemeinen Euphorie wohlwollend toleriert) sonst schnell als geschmacklose Farce enttarnen.

2006-03-08

Quitten

2006-02-16

KDR zum selberbauen

2006-02-09

Krokus

2005-06-20

Trendsau präsentiert den Investorenstempel!



Liebe Freunde und Leser,

trendsau hat nach langer Forschung und intensiver Suche die Antwort auf die Frage nach der ökonomischsten architektonischen Planungsproduktion gefunden. Von der Flächenvorgabe bis zum fertigen Entwurf in wenigen Minuten. Der Investorenstempel bietet Standardgrundrisse zum kreativen dahinstempeln.

Rechnen Sie mit außergewöhnlichen Einsparungseffekten durch Unmengen nicht mehr benötigter Architektenstunden. Beeindrucken Sie Ihre Freunde und Arbeitskollegen und planen Sie in Sekunden ein neues Bürohaus oder gestalten Sie in Minuten ganze Straßenzüge, in Stunden Jahrzehnte währende Stadt.

Wir starten mit der Zellenbürostempelserie im Raster 1,35m im Maßstab 1:200. In Zukunft werden wir unser Programm jedoch noch erweitern um Wohnungsbau, Gewerbebau, Sonderbauten und vieles mehr. Seit auch gespannt auf die Sonderstempelserien, mit welchen wir Architekten und deren berühmtesten Bauten ehren werden. Darüber hinaus wird die Ökonomisierung in Kürze einen strahlenden Höhepunkt erreichen durch eine absolute Neuentwicklung, welche hier und jetzt noch nicht verraten wird.

für weitere Informationen: www.investorenstempel.trendsau.de
für Kontakt: investorenstempel@trendsau.de

2005-01-16

Stattlandschaften


Bonn, Strassenkreuzung B 56

2005-01-08

Keine Weihnachts- und Neujahrsgrüße


Ein Weihnachtsgruss wird dies nicht mehr, selbst für das obligatorische „frohes neues Jahr“ ist es reichlich spät. Wir nehmen uns zurück und staunen über die tausenden verlorenen Seelen, pardon ich meine natürlich Abonnementen, welche vor wenigen Jahren die Berliner Zeitung mit ihrem Weihnachtsgruß vertrieben hat. Würde das heute wieder passieren? Die letzte Zeit Ausgabe des vergangenen Jahres berichtete von 38% ostdeutschen Kirchgängern zu Weihnachten. Darunter 15% wiedererweckte, die im Jahr zuvor noch die Erleuchtung und das Versprechen auf ewige Verdammnis durch den Musikantenstadl erhielten. „2004 war das religiöseste Jahr seit, ja, seit wann?“ fragt Bernd Ulrich. Er kann es nicht und ich kann es auch nicht beantworten. Aber kann ein Jahr religiöser sein als ein anderes? Schließlich glauben alle Menschen an irgendetwas. Die einen glauben an einen Gott, die anderen an keinen. Andere an viele Götter und manche an die Allmacht des Geldes. Solange keiner die Existenz eines Gottes oder mehrerer Götter bzw. das Gegenteil beweisen kann bleibt es ein Glaube. Ergo kann man bei Kirchgängern nicht von religiöseren Menschen sprechen. Sie leben Ihre Religion nur intensiver aus. Doch was treibt die Menschen wieder in die Kirchen? Ist es die Angst vor terroristischen Anschlägen islamischer Gotteskrieger, die verbal Attacken muslimischer Prediger oder die Herzzereissenden Diskussionen und Prozesse um Kopftücher? Mal angenommen es wäre so. Was versprechen sich die neuen Kirchgänger davon? Möge ihr guter Gott dem anderen Gott eins überziehen und seine Schäfchen zur Ordnung rufen? Oder ist es vielleicht der Unterhaltungswert den eine schöne Predigt dem geneigten Zuhörer verschafft? Unser aller geschätzter Freund Kardinal Meisner war mal wieder Vorreiter und bewies mit seiner Dreikönigspredigt das klerikale Würdenträger auch nur verkapte neudeutsch Comedians sind. Lassen wir ihn selber sprechen: "Zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen lässt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht". Ok, eher zum weinen. Doch Freude und Leid liegen ja bekanntlich nah beieinander. Zum Schluss gebe ich das Wort an David Myers. Seine Antwort auf die Frage: Woran glauben Sie ohne es beweisen zu können?

So viel über dich und mich

Als christlicher Monotheist halte ich allem voran zwei unbewiesene Annahmen für wahr. Erstens: Es gibt einen Gott. Zweitens: Ich bin es nicht (und Sie sind es auch nicht).

2004-12-12

Trend oder schon Konsens


Brandenburg an der Havel, Steinstraße

Die Straße wird zum Wohnzimmer. Ausschmücken bleibt nicht mehr nur den bürgerlichen Wohnräumen vorbehalten, vielmehr zeigen uns auch "alle Jahre wieder" die Stadtoberen und/ oder Werbegemeinschaften ihren Drang zur Zurschaustellung ihres grauenhaften Geschmacks.

Das Jahr über ist man Stadt, bestätigt durch den Blick auf das Ortseingangsschild (sollte es nicht Stadteingangsschild heissen?) , zur Weihnachtszeit, wenn auch alle Menschen näher zusammenrücken, wird aus Stadt die grammatikalische Verkleinerungsform (Diminutiv) Städtchen. Erfreulicherweise ist das Diminutiv im Sprachgebrauch auch die Verniedlichung eines Begriffs, was die Geschmacksträger ermutigt auch die Schmuckelemente zu verkleinern. So wird aus dem gemeinen Poller ein Tannenbäumchen und aus der Laterne ein Galgen an dem ein Nikoläuschen hängt.

Was mich zu meiner eigentlichen Frage führt: Wieso werden Weihnachtsmänner in schöner Folge an Laternen aufgehängt? Was mich an das grausame Ende des Spartakus-Aufstands erinnert, die Kreuzigung der Überlebenden der letzten Schlacht entlang der Via Appia. Ist dieser Trend eine Mahnung des Einzelhandels an den Weihnachstmann wieder mehr Geld für Geschenke auszugeben oder schon das Ende eines Aufbegehrens?

2004-12-10

Bilder von der Front



Irgendwo zwischen dem Saarland und Frankfurt zur Sonnenfinsternis

2004-12-03

Ancients of Camp


Berlin, Schlemmer Pylon

Für Ratlose hier entweder eine schnelle oder eine ausführliche Erklärung von "Camp".

2004-11-14

Bilder von der Front



Holland, Neubauviertel in Almere

2004-11-13

Volkspalast


Die diesjährige Saison des Volkspalastes alias Erichs Lampenladen alias Palast der Republik ist vorüber. Was bleibt sind Eindrücke und der schmerzliche Verlust des Eintrittsgeldes für die Tonsoldaten Ausstellung.

Es sind die erstaunlichen Begegnungen, Ein- und Ausblicke in diesem jedweder handwarmer Oberflächen beraubtem Gerippe. Die fahlen, halb blinden Glasscheiben filtern einen beruhigenden, fast romantischen Blick auf das historische Zentrum und lassen die Umwälzungen im stadträumlichen Gefüge der letzten Jahre und das Gezerre um die Zukunft fast vergessen. Vergessen macht dies auch die traurige Zurschaustellung einiger chinesischer Tonsoldaten, welche sich im ehemaligen Foyer zu einer kleinen Streitmacht postierten. Die ich, um einen Blick auf das innere des Gebäudes zu werfen, besuchte. Einzig der Versuch Verhüllung durch rote Textilvorhänge zu betreiben sollte mich daran hindern die weite der Stahlträgerkonstruktion zu spüren.

Die schönste Begegnung, weil paradox und aufklärend zugleich, war bei der Schlussveranstaltung der internationalen Konferenz „Fun Palace 200X“ zu beobachten. Diese suchte und diskutierte Konzepte für die dauerhafte Nutzung dieses Leeraums inmitten einer lebendigen Stadt. Letztendlich konnten die Diskutanten jedoch wenig zu einer Lösungsfindung beitragen. Denn daran war niemand wirklich interessiert. Man wartete eher auf Marktschreierische, gleichfalls polemische Aufschreie gegen den Abriss, für eine weitere Nutzung des Palastes. Nur dem schien jeder der Zuhörer Aufmerksamkeit und Zustimmung schenken zu können.

Die Zuschauer durchwachten die Beiträge und kamen erst wieder zu Haltung als der abschließende Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion von und mit Rem Koolhaas anstand. Dieser Verstand sichtlich die ganze Diskussion nicht und war sich vor allem um die Urheberschaft unsicher. In einer schnell durchgeführten Umfrage kam heraus, dass nur eine Handvoll der ca. 150 Zuhörer ostdeutscher Abstammung waren. Für ihn war klar, die ganze Debatte ist eine Sache der Westdeutschen. Im selben Moment wurde gerade eine Gruppe Besucher auf einer höher liegenden Ebene durch den Palast geführt. Wahrscheinlich größtenteils Interessierte aus dem Ostteil der blühenden Nation. Auf diese muss dieses Verfahren, eine Etage tiefer, wie ein Meinungsaustausch im Politbüro zur Erhöhung der staatlichen Seifenproduktion gewirkt haben.

Die Diskussion um die Nutzung bzw. den Abriss des Palastes der Republik muss endlich die Ecke der Fachidioten verlassen und für alle verständlich werden. Diskussionen um Fassadenrepliken und Grundrisstypologien in einem projektierten Neubau/ Altbau, mit teilweiser oder gar keiner Nutzung der alten Palastsubstanz müssen aufhören. Warum können wir den Weg der eingeschlagen wurde, Zwischennutzungen im Palast ohne großartige Um- und Aufbauten, nicht weitergehen ohne das Gespenst eines neuen unbezahlbaren Stadtschlosses im Rücken? Warum sieht man die hässliche Kiste nicht als Chance, als Spielfläche für alle nur denkbaren temporären Nutzungsideen? Warum können wir es nicht ertragen städtebauliche Entscheidungen zu vertagen und einer nächsten Generation die Möglichkeit einer Meinungsbildung zu geben?

Wir sollten der Idee der Zwischennutzung wenigstens eine Legislaturperiode ohne Streitgespräche Zeit geben. Danach kann man wieder ringen um eine zweite „Regierungszeit“. Das wären überschaubare und bekannte Zeiträume, die genug Raum für Gestaltung und eine erneute Meinungsbildung bieten. Sollte dann eine Mehrheit das Stadtschloss verlangen, dann sei es so, aber bis dahin…

2004-11-11

Stattlandschaften



München, U-Bahn